Sehr guter und sparsamer Fahrradreiniger.
VORTEILE
- Biologisch abbaubare Rezeptur – erfüllt höchste Umweltstandards
- Haftet gut am Fahrrad
- Sehr gute Reinigungswirkung
- Es gibt den Reiniger zum nachfüllen
- Gute und recycelte Sprühflasche und nachhaltig
- Riecht nicht unangenehm
NACHTEILE
- Bei empfindlicher haut empfehle ich Handschuhe zu tragen
BEWERTUNG

Als OUTSIDEstories Produktscout durfte ich den TUNAP SPORTS Fahrradreiniger testen. In den letzten Wochen habe ich den Reiniger bei mehreren Fahrradreinigungen sowie zusätzlich an Dachträgern eingesetzt, mit denen ich ein Rad transportiert habe. Dabei schildere ich euch hier meine Eindrücke, die wichtigsten Eigenschaften und wie sich das Produkt im Alltag geschlagen hat.
Hier zur besseren Übersicht der Aufbau dieses Testbericht:
Über den Hersteller
Features und Anwendung
Erster Eindruck
Im Einsatz
Fazit
Über den Hersteller
TUNAP SPORTS ist die Fahrradpflege-Marke des deutschen Unternehmens TUNAP, das seit vielen Jahren Reinigungs- und Pflegeprodukte für verschiedene Anwendungsbereiche entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf funktionalen, möglichst anwenderfreundlichen Produkten, die sich nicht nur im Alltag, sondern auch im sportlichen Einsatz bewähren.
Das Unternehmen legt bei seinen Produkten großen Wert auf Umweltverträglichkeit und Materialschonung. Viele Rezepturen sind biologisch abbaubar, auf Wasserbasis aufgebaut und ohne aggressive Inhaltsstoffe formuliert. Außerdem werden Produkte so entwickelt, dass sie auch bei regelmäßiger Anwendung zuverlässig funktionieren und sich in eine nachhaltigere Fahrradpflege integrieren lassen.
Features und Anwendung:
- Rezeptur auf Wasserbasis
- Biologisch abbaubare Formel.
- Entwickelt mit Haftkrallen, damit der Reiniger an verschmutzten Stellen länger haftet
- Geeignet für die Reinigung von gängigen Fahrradmaterialien
- Entfernt auch hartnäckige Verschmutzungen, etwa durch Schlamm, Fett oder eingetrocknete Rückstände
- Ohne aggressive Lösungsmittel formuliert
- In einer praktischen Sprühflasche erhältlich
- Als Nachfüllvariante verfügbar
Erster Eindruck
Der TUNAP SPORTS Fahrradreiniger kommt in einer recycelten Sprühflasche und fällt mit der knallig grünen Farbe direkt ins Auge. Auf der Flasche ist außerdem eine leicht verständliche Gebrauchsanweisung abgedruckt. Die Sprühflasche liegt gut in der Hand und der Sprühkopf lässt sich sehr einfach bedienen. Wie man es von solchen Sprühflaschen kennt, kann man durch das Drehen der Düse die Flasche auch schließen. Der Reiniger wird durch die Düse nicht sehr breit verteilt, wodurch recht zielgenaue Sprühstöße möglich sind.
Positiv fällt außerdem auf, dass der Reiniger nicht unangenehm riecht, oder einen ausgefallenen Duft hat, was die Anwendung angenehm macht.
Auch die Konsistenz und das Verhalten auf dem Fahrrad wirken gut abgestimmt. Der Reiniger haftet sichtbar an den verschmutzten Stellen und läuft nicht sofort wieder ab. Dadurch entsteht direkt der Eindruck, dass das Produkt genau dort arbeitet, wo es soll.
Im Einsatz

Im Einsatz zeigt der TUNAP SPORTS Fahrradreiniger sehr gut, was er kann. Der Begriff Haltekrallen mag etwas merkwürdig wirken, aber einmal eingesetzt versteht man, was damit gemeint ist. Der Reiniger wird nicht großartig beim Sprühen aufgeschäumt, bleibt aber dennoch sehr gut am Rad haften und kann so auf Kopfüber gut einwirken. Da außerdem mit dem Sprühkopf recht Zielgenaue Sprühstöße möglich sind, trifft man in der Regel immer die Stellen, die man auch treffen möchte und es geht nur wenig daneben, so wird kaum etwas verschwendet.
Nach vier bis sechs Minuten Einwirkzeit kann man mit einem nassen Schwamm über das eingesprühte Fahrrad wischen. In meinem Fall löste sich ohne Probleme jeglicher Dreck. Am Ende habe ich die Räder jedes Mal mit einem Microfasertuch abgetrocknet.
Laut Anleitung sollte man vor dem Einsprühen groben Dreck vor der Nutzung des Reinigers mit Wasser entfernen. Und damit erzielt man definitiv das beste Ergebnis. Allerdings habe ich es natürlich auch ohne “Vorwäsche” probiert und war von dem Ergebnis immer noch positiv überrascht. Auch wird gesagt, nach der Einwirkzeit sollte man das Rad mit einer Bürste reinigen. Aber bei mir hat jedes Mal die Reinigung mit dem Schwamm ausgereicht.

Auch bei den Bremsen funktioniert das Produkt gut. Ich habe es an Scheibenbremsen eingesetzt und danach kein störendes Quietschen festgestellt. Und auch mit gewachsten Antrieben gab es keine Probleme. Man sollte nur daran denken, die Kette nach dem Waschen auch abtrocknen.
Für mich ist das ein wichtiger Punkt, ein Reiniger sollte nicht nur sauber machen, sondern auch im Zusammenspiel mit sensiblen Teilen zuverlässig funktionieren.
Ich habe ihn inzwischen bei neun Fahrrad-Reinigungen verwendet und zusätzlich einmal an Dachträgern, an denen sich nach dem Radtransport viele Fliegen gesammelt haben. Auch dort hat der Reiniger zuverlässig funktioniert und die Verschmutzungen und Insektenreste problemlos gelöst.


Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass der Verbrauch sehr gering ist. Die Flasche ist nach den bisherigen Anwendungen noch ca. halb voll, was für eine gute Ergiebigkeit spricht. Das macht den Reiniger aus meiner Sicht auch wirtschaftlich interessant. Auch wenn man bedenkt, dass man nicht immer eine neue Flasche kaufen muss, sondern auch einen Kanister zum Nachfüllen kaufen kann.
Was die Haut betrifft, hatte ich nur einmal das Gefühl, dass der Reiniger etwas angreift, allerdings war dies an einem Tag, an dem meine Hände ohnehin schon durch viel Klettern belastet waren. Ansonsten hatte ich damit keine Probleme. Trotzdem würde ich bei der Anwendung empfehlen, vorsichtshalber Handschuhe zu tragen, das sollte man vermutlich bei jedem Reiniger so machen.
Hier ein paar Bilder vor und nach der Reinigung:
Vorher:









Nachher:








Fazit
Der TUNAP SPORTS Fahrradreiniger hat mich insgesamt sehr überzeugt. Er riecht nicht unangenehm, haftet gut am Fahrrad und reinigt sehr zuverlässig. Dazu kommt die biologisch abbaubare Rezeptur, die praktische Sprühflasche, die Möglichkeit zum Nachfüllen und der insgesamt geringe Verbrauch.
Auch die Anwendung nach Herstellerangabe ist einfach und sinnvoll aufgebaut: Groben Schmutz zuerst entfernen, aufsprühen, kurz einwirken lassen und dann abwischen oder abbürsten. Am Ende nochmals alles mit Wasser abspülen. Dass der Reiniger auch an den Bremsen gut funktioniert und danach kein Quietschen verursacht, ist ein weiterer klarer Pluspunkt.
Bei meinen Tests konnte ich problemlos Staub, Matsch, Kettenöl und Insektenreste entfernen.
Der kleine Nachteil, dass man die Haut unter bestimmten Bedingungen etwas angreifen kann, sollte zwar nicht ganz ignoriert werden, aber man kann auch einfach Handschuhe anziehen. Wer einen wirksamen, ergiebigen und nachhaltig gedachten Fahrradreiniger sucht, bekommt hier ein sehr gutes Produkt.